Erfolgsstories

Die Zukunft des Motors mitgestalten

#01

Ein innovatives Antriebssystem für E-Bikes zum Fliegen bringen

Mountainbikes, Cargobikes oder moderne Urban Bikes: Fahrrad fahren hat in den vergangenen Jahren nicht nur aufgrund der Mobilitätswende an Format gewonnen. Insbesondere der Markt der E-Bikes und Pedelecs boomt. Damit wir uns in Zukunft noch entspannter und komfortabler auf zwei Rädern von A nach B bewegen können, haben drei Gründer ein neues elektrisches Antriebssystem und ein neues Getriebe an den Start gebracht.

Als technisch versierte Experten hatten sie von Anfang an einen genauen Plan, was ihr Produkt betrifft. In Kombination mit ihrer langjährigen Berufserfahrung hatten die drei Gründer auch bereits ein weit verzweigtes Netzwerk innerhalb ihrer Branche aufgebaut. Hier gab es auch die entsprechenden Kontakte für potentielle Investoren. So war das Finden eines Finanzierungspartners noch die leichteste Aufgabe.

Wesentlich schwieriger und vor allem für das auf die technologische Weiterentwicklung des Produkts fokussierte Gründerteam war die Gestaltung der Beteiligungsvereinbarung: Auf welchen Konditionen sollte man beharren? Bei welchen Punkten gab es Verhandlungsspielraum? Und wo sollte man den potentiellen Investoren entgegenkommen?

"Je klarer das Start-up und der Investor ihre gemeinsamen Ziele und Ihre Kooperation definiert haben, umso schneller und effizienter ist TheVenturer an Bord."

Zu diesem idealtypischen Zeitpunkt der Verhandlungen kam TheVenturer ins Spiel. Unsere Spezialität ist es, sowohl die Absichtserklärung wie auch die Beteiligungsvereinbarung im Detail auszuarbeiten. Hierbei geht es immer um eine möglichst ausgewogene Balance zwischen unternehmerischer Freiheit für das Start-up-Team und kontrollierbarer Sicherheit für den Investor. Zwischen diesen beiden Polen liegt viel Verhandlungsmasse.

Das galt auch in diesem Fall, wobei aufgrund der hohen Innovationskraft der Idee hier insbesondere der Umgang mit der IP eine entscheidende Rolle spielte. Das Gründerteam wollte und musste sicher sein, dass das Know-how und damit letztendlich die Idee verlässlich geschützt bleibt und die Rechte trotz des finanziellen Engagement der Investoren weiterhin bei den Gründern bleiben.

Zuviel Kontrolle von Investorenseite kann den Innovationsprozess lähmen

Gleichzeitig galt es, den zum Start der Verhandlungen etwas zu weitgehenden Erwartungsdruck der Investoren bezüglich der Intensität und der Häufigkeit von Reportings und Erfolgsmeldungen in gesunde Bahnen zu lenken. Zu enge Zeitpläne und ein zu hoher Detailgrad in der laufenden Kontrolle können den innovativen Prozess zur Weiterentwicklung des Produkts entscheidend hemmen.

Insbesondere hier galt es den Investoren verständlich zu machen, dass eine zu starke Beanspruchung einen zu hohen Zeitaufwand seitens des Gründerteams erzeugt. Die fehlende Zeit für die Produktentwicklung würde den Erfolg des Unternehmens und damit auch des Investments gefährden.

"Hier zeigt sich, wie TheVenturer das Geben und Nehmen in die Tat umsetzt: Während das indische Investorenteam die hohen Anforderungen auf ein passendes Maß reduziert hat, wurden gleichzeitig mit dem Gründerteam konkrete Zwischenziele vereinbart."

Mit den Zielen konnte sich der Investor auf eine Entwicklung mit Meilensteinen verlassen.
Denn mit diesem Committment des Gründerteams – der jeweils vereinbarte Meilenstein wird erreicht – konnten die Investoren sicher sein, dass die von ihnen geleisteten Beträge zweckgebunden sowie sinnvoll und nicht ins Blaue hinein investiert wurden.

Die Gründer hatten durch ihr Committment wiederum die Sicherheit, dass die Zahlungen der Investoren auch wirklich zum vereinbarten Termin fließen würden. Gerade diese strukturierte Verlässlichkeit eines sicheren Cashflows ist für Gründerteams ein entscheidender Vorteil: Sie haben einen freien Kopf um sich ganz auf die Weiterentwicklung ihrer Ideen und der Produktionsentwicklung konzentrieren.

Herausforderung zweier unterschiedlicher Kulturen und die Kunst der Diplomatie

Eine weitere Besonderheit war in diesem Fall eine intensive Diskussion über unterschiedliche geprägte Wahrnehmungen verschiedener Kulturen: In Indien gibt es im Geschäftsleben andere Gepflogenheiten als in den USA oder Deutschland. So galt es für beide Seiten, flexibel zu bleiben und ihre Vorstellungen anzupassen. Auch hier war TheVenturer mit seinem diplomatischen Geschick und seinem Bestreben, eine möglichst für beide Seiten ideale Lösung zu finden, eine wertvolle Bereicherung.